
Neu am 20.1.2008:
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Inzwischen gehen immer mehr Gewerkschafter auf Distanz zu Bertelsmann - nun
auch ![]()
ver.di erklärt, dass es keine Grundlage für eine Zusammenarbeit
mit der Bertelsmann Stiftung, insbesondere bei gewerkschaftlichen Veranstaltungen
gibt. Die Ideologie und die Ziele der Bertelsmann Stiftung stehen
im offenen Widerspruch zu gewerkschaftlichen Zielsetzungen und Forderungen
Der vollständige Wortlaut des Beschlusses befindet sich ![]()
Den Verdacht hatten wir bereits 2003.
Neu am 27.8.2006:
"Die «gute
Regierung» des Bildungswesens: Bertelsmann Stiftung"
ist das Manuskript eines Redebeitrags überschrieben, der gehalten wurde auf dem 20. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), bildung macht gesellschaft, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main, 20.-22. März 2006, Symposium 19: "Die Formation neuer Bildungsregime. Zur Durchsetzung von Regierungstechniken in der post-nationalen Konstellation".
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Neu am 14.5.2006:
Am 11.5. fand
in Duisburg eine Veranstaltung im Rahmen des Modellvorhaben ![]()
«Informationsveranstaltung für zukünftige Korrespondenzschulen "Auf dem Weg in die Bildungsregion Duisburg"»
Das große Interesse an der Information - der Saal war gut gefüllt - wurde in Reden mehrfach als großes Interesse an einer Teilnahme als Korrespondenzschule missdeutet.
Der ![]()
Mündlich wurde erläutert: Wer den Beschluss nicht bis zum Abgabeschluss am 9.6.2006 erwirken kann, bei dem genügt auch das feste Versprechen, ihn nachzuliefern....
Unklar blieb trotz Vorlage des Vertragstextes in den ![]()
Eine Beantwortung der noch offenen Fragen der Veranstaltung und die von Herrn
LRSD Werner Fuchs dargestellten Gründe für einen Beitritt als Korrespondenzschule
werden spätestens am 22. Mai 2006 ![]()
Die Lokalpresse (WAZ) berichtete:
"Schulen brauchen Manager"
«Projekt "Selbstständige Schulen" geht in die zweite Phase. Im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg informierte die Regionale Steuergruppe interessierte Duisburger Schulen. Gewerkschaft kritisiert die Entwicklung zum "Unternehmen Schule"
Seit 2002 läuft in NRW das Projekt "Selbstständige Schulen". Das Ziel: Schulen sollen zu eigenverantwortlichen Institutionen werden, die gemeinsam mit anderen eine Bildungsregion bilden, wie sie bereits in Dortmund, Arnsberg und Krefeld besteht. Dabei stehen Unterrichtsorganisation, Qualitätssicherung und Personalbewirtschaftung auf dem Stundenplan.
In Lehrgängen und Qualifikationsmaßnahmen soll Schulleitung und Lehrerkollegium das Projektmanagement im eigenen Haus beigebracht werden. "Wir erhoffen uns von diesem Projekt, die Chancengleichheit und schulische Effektivität für Duisburger Schüler zu erhöhen und gleichzeitig ein Innovationsklima in einem Duisburger Netzwerk zu erreichen", erläutert Eva Brings vom Schulamt der Stadt die Ziele des Projektvorhabens.
15 selbstständige Schulen gibt es bislang in Duisburg. Nun sollen weitere als Korrespondenzschulen hinzukommen und im Zusammenschluss die Bildungsregion Duisburg bilden. "Zwar profitieren sie nicht von der finanziellen Unterstützung, die den selbstständigen Schulen in der ersten Phase zukam, könnten aber das Qualifikationsangebot nutzen", so Brings. Dass es sich bislang nur um ein Vorhaben handele, läge an der bisher fehlenden Zusage des Landes, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft steht dem Projekt seit Beginn äußerst kritisch gegenüber. "Die Wandlung vom Schulleiter zum Manager führt zu einer starken Hierarchisierung im Kollegium", bemängelt der Vorsitzende Norbert Müller. Auch die bislang vagen Zusagen seitens des Landes unterstrichen die fehlende Seriosität des Projektes. Nicht ohne Grund hätten sich vor vier Jahren rund 90 Prozent der Schulen dagegen entschieden.
12.05.2006 Von Christina Schaefer
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